Einmal Updaten bitte!

Wenn Du mit WordPress arbeitest, wirst Du ziemlich schnell kleine rote Zahlen in Deiner ansonsten schwarz-weißen Seitenleiste entdecken. Deine WordPress Webseite weist Dich mit diesen roten Zahlen auf vorhandene Aktualisierungen hin.

WordPress Upates erfüllen zwei Zwecke:

    1. Zum Einen schließen viele Updates Sicherheitslücken oder bestehende Fehler in der Software. Kein Entwickler schafft es ein Plugin oder ein Theme von Anfang an fehlerfrei zu erstellen. Viele Fehler werden erst in der Praxis entdeckt oder entstehen bei dem Einsatz von mehreren Plugins oder Themes.
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    3. Bringen Updates meistens neue Funktionen mit. Egal ob WordPress, Themes oder Plugins – nach einem Update stehen Dir in der Regel verbesserte Funktionen zur Verfügung.

    Diese zwei Gründe zeigen Dir schon wie wichtig es ist die Updates regelmäßig durchzuführen. Ich möchte Dir erklären welche Updates es gibt und was Du vor bestimmten Updates beachten musst!

    Update WordPress

    Es gibt drei unterschiedliche Arten von WordPress Updates:

    • Plugin Updates
    • Theme Updates
    • WordPress Updates


    Das Plugin Update:
    Diese Updates solltest Du immer sofort machen sobald sie Dir angezeigt werden. Wenn Du deaktivierte Plugins in Deinem Dashboard unter “Installierte Plugins” beherbergst, dann lösche diese bitte. Auch deaktiverte Plugins bieten Angriffsfläche für Schadsoftware und weil sie deaktiviert sind, können sie auch nicht aktualisiert werden.

    Das Theme Update: Bevor Du ein Update von Deinem verwendeten Theme machst, solltest Du unbedingt ein vollständiges Backup machen. Ein vollständiges Backup beinhaltet eine Kopie all Deiner Ordner und Dateien der WordPress Installation auf dem Webhoster. Außerdem brauchst Du noch eine Kopie Deiner Datenbank in der z.B. Deine Texte, Verlinkungen und Theme-Einstellungen gespeichert sind.

    Sicherung WordPress

    Für eine Sicherung gibt es mehrere Möglichkeiten:

      1. Du machst es händisch. Hier verbindest Du Dich über ein FTP Programm mit dem Server auf dem Deine Dateien liegen und kopierst alles auf Deinen Computer. Im zweiten Schritt musst Du Dich noch bei Deinem Hoster in den MItgliederbereich einloggen und dort in das Programm PHPMyAdmin wechseln. Hier kannst Du dann eine Kopie der Datenbank auf Deinen Computer speichern. Diese letzte Sicherung geht schnell und in diesem Video zeige ich Dir wie!
      2.  

      3. Du nutzt ein Plugin: Es gibt viele Backup Plugins und mit meiner Erfahrung empfehle ich Dir bei den kostenlosen Plugins Updraft Plus. Hier kannst Du jederzeit ein Backup machen wenn Du eingeloggt bist. Normalerweise legt man aber einen festen Backup-Termin fest (z.B. einmal die Woche) an dem die Sicherung aller Daten inkl. Datenbank automatisch erfolgt. Allerdings brauchst Du einen Speicherplatz für Deine Dateien den Du mit dem Plugin verbinden musst. Updraft Plus gibt Dir hierfür verschiedene Möglichkeiten wie z.B. die Dropbox. Mein Favorit ist hier allerdings das kostenpflichtige Plugin Vaultpress. Für 5 Dollar im Monat macht es Dir ein vollständiges Backup jeden Tag und speichert die letzten 30 Tage. Hier bekommst Du den Speicherort mit dazu und hast einen übersichtlichen Loginbereich bei Vaultpress, wo alle Deine Backups verwaltet werden. Vaultpress ist von den Machern von WordPress – die Firma heißt Automattic – und auch der Support ist hervorragend.

      Beide Plugins haben einen “Restore-Button” (=Wiederherstellen Schaltfläche) und sollte Deine Webseite mal gehackt worden sein oder ein Update zerschießt Deine Installation, brauchst Du nur auf diesen Button klicken und ein paar Minuten später ist alles wieder wie vorher. Vaultpress bietet Dir sogar per Mausklick eine Funktion für den Domainumzug mit an!(Zu beiden Plugins gibt es die Videotutorials nur im gratis Bereich der Webmaster-Uni)

      Kleine Randbemerkung: Bei einem Domainumzug musst Du noch mehr beachten und ggf. Weiterleitungen auf der alten Webseiten einrichten sowie Goolge über den Umzug informieren, ansonsten verlierst Du Rankings und Besucher!

      Für welche Art der Sicherung Du Dich entscheidest ist egal, aber Du musst unbedingt ein aktuelles Backup Deiner Webseite haben.

      Bei einem Theme Update solltest Du außerdem noch bedenken, das von Dir vorgenommene Änderungen in CSS- oder PHP-Dateien des Themes dabei verloren gehen. Hier ist es sinnvoll diese entweder in eine Custom-CSS des Themes einzutragen, wenn das Theme so eine Funktion in den Optionen anbietet. Die andere Möglichkeit wäre die Erstellung eines sog. Child-Themes, wozu ich Dir in einem der nächsten Newsletter noch genauere Infos gebe!

      Das WordPress Update: Auch hier wird Dir von WordPress dazu geraten vor dem Update eine Sicherung zu machen. Auch wenn sich WordPress Webseiten wirklich nur sehr sehr selten bei einem Update aufhängen, ist es nicht unmöglich.

      Ein WordPress Update bringt immer wieder neue Funktionen mit, die Dir die Arbeit mit WordPress verschönern. Du darfst das Upate also jederzeit gerne machen!

       

      Viele Grüße

      Sandra

       

       

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